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Vernetzungsstelle Schulverpflegung im Land Bremen
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BioStadt: Was heißt das?
Festgelegte Kriterien für den Titel "BioStadt" gibt es in Deutschland nicht. Auch muss sich eine Stadt weder bewerben noch gibt es eine offizielle Zertifizierung. Innerhalb Deutschlands haben sich die bestehenden Biostädte zu einem Netzwerk verbunden. Ziel des Netzwerkes ist es, den Ökolandbau beziehungsweise die regionale Vernetzung von Biobetrieben zu fördern und den Einsatz von Bioessen in Kitas, Schulen und anderen öffentlichen Einrichtungen zu steigern. Das Biostädte-Netzwerk bestand im Juni 2017 aus 17 Städten. Dazu gehören Augsburg, Bremen, Hamburg, Darmstadt, Freiburg, Heidelberg, Karlsruhe, Lauf Pegnitz, München, Nürnberg, Erlangen und Landshut. Ein weiterer Zusammenschluss findet sich auf europäischer Ebene unter anderem mit Paris, Mailand, Wien, Lauf und Nürnberg. Einige der Biostädte, darunter Bremen, legen ein beachtliches Tempo vor.
Quelle: www.oekolandbau.de

Überschaubare Mehrkosten durch mehr Bio-Einsatz in Kitas
Mit dem Projekt "Mehr Bio in Kitas" hat der Verein für Sozial-Ökologie e.V. untersucht, welcher Bio-Anteil in Kitas möglich ist, ohen das die Kosten steigen. Drei Kitas in verschiedenen Bremer Stadtteilen nahmen an dem auf neune Monate angelegten Pilotprojekt teil.
Das Ergebnis spornt an und räumt mit Vorurteilen auf: Denn insgesamt stiegen die Mehrkosten nur um 10 bis 15 Prozent.

Bio erleben und genießen - BioMarktPlatz
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Am 28.05.2017 wird der 2. BioMarktPlatz im Rahmen des Projektes BioStadt Bremen stattfinden. Dieses Mal am Tag der offenen Tür auf dem Gelände des Großmarktes Bremen in der Überseestadt.
Zahlreiche Bio-Aussteller aus der Region werden ihre Produkte vor den Toren des Naturkostkontors Bremen zum Kaufen, Probieren und Erleben präsentieren. Ein Schwerpunkt wird das Urban-Farming sein. Ein neues Bremer Bio-Bier, ein „Q-Mobil“ für Kinder sowie viele Informationen zum Öko-Landbau sind Bestandteil des Programms. Wie sieht eigentlich die Wertschöpfungskette bei den Bio-Produkten aus? Auf welchem Weg gelangen sie vom Erzeuger aus der Region zum Kunden in der Stadt? Wer sind eigentlich die Kunden und wie wird die Logistik für ein Oberzentrum wie Bremen tagtäglich organisiert? Darüber und wie die Qualitätskontrolle der Bio-Ware vor Ausbringung an die Endverbraucher aussieht, können sich die Besucher bei einer Führung durch die Hallen des Bio-Großhändlers Naturkostkontor Bremen informieren. Dort wird viel Wert auf Frische und Qualität gelegt. Höhepunkt am Nachmittag ist der Auftritt des Bremer Sambakarnevals.
Radio-Bremen Moderator Roland Kanwicher wird durch das Programm führen.

Best Practice: Selbstbedienung mit Bioprodukten
50 SeminarteilnehmerInnen aus der Praxis norddeutscher Schulverpflegung konnten sich am Dienstag, den 16.2.2016 auf der Fachmesse GastroIvent in Bremen einen eigenen Eindruck davon verschaffen, was möglich ist. Michael Thun, Lisa Lesemann und Sandra Fuelles präsentierten ein Selbstbedienungsbuffet, wie es an vielen Schulen in Bremen üblich ist. Tomaten-Kokos-Cremesuppe, Möhrensalat, Grünkernsalat, frischer Rote-Bete-Salat, Spitzkohl-Strudel mit gebratenen halben Champignons, Schafskäse und Meerrettich-Sauce und zum Schluß Naturjoghurt mit Orangenfilets. Dazu eine Vielzahl an Schälchen mit Toppings, die zu allen Komponenten paßten: Geröstete Sonnenblumenkerne und Haselnüsse, frische Basilikumblätter, Dattelstückchen, gehackte rote Zwiebeln, Apfelwürfel und einiges mehr. Das Angebot ist nach dem aktuell gültigen Qualitätsstandard der Schulverpflegung zusammengestellt worden und paßt vom Kostenrahmen zu den üblichen Bedingungen. Diesmal hat sich Thun allerdings noch etwas Besonderes ausgedacht: Sämtliche Zutaten wurden in Bio-Qualität eingekauft, so dass das ganze Menü das Bio-Siegel tragen könnte. Die Nachkalkulation ergab erfreulicherweise, dass der durchschnittlich zur Verfügung stehende Wareneinsatz von 1,10 € je Gast nicht überschritten wurde. „Wir haben kein Fleisch eingesetzt und niemand hat es vermißt. Freilich macht handwerklich hergestelltes Essen mehr Arbeit, die Rohstoffe sind dafür erheblich billiger als Fertigware. Und schließlich kann man nur mit einer großen Fertigungstiefe vor Ort daran denken, auch Ausbildungsplätze einzurichten, um den Nachwuchs an Fachkräften sicher zu stellen. Alleine in Bremen gibt es über 500 Arbeitsplätze in der Kinder- und Jugendverpflegung.“
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