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Vernetzungsstelle Schulverpflegung im Land Bremen
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Bremen gewinnt beim Bundeswettbewerb "Klimaaktive Kommune 2018"
Die Auszeichnung wurde gestern, am 06.12.20018 am Rande der "Kommunalen Klimakonferenz" in Berlin vergeben. Bremen erhält den Preis für das Modellprojekt "Mehr BIO in Bremer KiTas!". Ziel des Modellversuchs war, zu prüfen, wie die Umstellung auf Bio auch in Großküchen gelingen kann und ob sie bezahlbar ist. Der Modellversuch wurde vom Verein Sozialökologie aus Bremen in Kooperation mit der Bio-Stadt Bremen durchgeführt. Dafür waren drei ausgewählte Bremer Kindertagesstätten mit rund 350 Kindern zehn Monate lang ausschließlich mit Bio-Lebensmitteln versorgt worden, die aus ökologischer Erzeugung stammen.
Die Vernetzungsstelle Schulverpflegung Bremen gratuliert der Stadt und den beteiligten Akteuren zu dem Preis!

Rückblick Bundeskongress Schulverpflegung 2018
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Der Bundeskongress Schulverpflegung liegt hinter uns. Die Bundesministerin für Ernährung und Landwirtschaft, Julia Klöckner, stellte die von ihrem Ministerium bei der Deutschen Gesellschaft für Ernährung (DGE) in Auftrag gegebene Studie zu Kosten- und Preisstrukturen in der Schulverpflegung (KuPS) vor. Gemeinsam mit ihrem Kollegen, Bundesgesundheitsminister Jens Spahn, warb Klöckner dafür, DGE-Qualitätsstandards für Schulessen flächendeckend in allen Schulen zu verankern.
Sie würdigte in ihrer Rede insbesondere die Rolle der Kommunen, die mit einer finanziellen Unterstützung von bis zu 1,2 Milliarden Euro pro Jahr dafür sorgen, dass die Eltern in der Regel nicht mehr als 3,50 Euro je Schulessen ausgeben müssen. Nicht allen Eltern sei diese Tatsache überhaupt bewußt.
Da erst Teile der Gesamtstudie veröffentlicht wurden, möchten wir die endgültige Veröffentlichung der Ergebnisse abwarten, um eine Einschätzung für unser Bundesland abzugeben.

ECHT KUH-L!: Es geht wieder los!
ECHT KUH-L! ist der bundesweite Schülerwettbewerb zur nachhaltigen Landwirtschaft und Ernährung des Bundesministeriums für Ernährung und Landwirtschaft (BMEL). Schülerinnen und Schüler der Klassen 3 bis 10 aller Schulformen sind eingeladen mitzumachen. ECHT KUH-L! beschäftigt sich grundsätzlich mit dem Thema Ökolandbau und Fragestellungen rund um eine nachhaltige Landwirtschaft und Ernährung. Der Wettbewerb stellt dabei jedes Jahr ein anderes Thema heraus.
Im Schuljahr 2018/2019 dreht sich alles um die biologische Vielfalt von Pflanzen und Partnerschaften in der Natur. Unter dem Motto „Ackern für die Vielfalt: Teamarbeit in und mit der Natur“ sollen Kinder und Jugendliche herausfinden, was biologische Vielfalt eigentlich bedeutet, und warum eine Vielfalt an Kulturpflanzen so wichtig ist für die Landwirtschaft und natürlich auch für die Ernährung. Schülerinnen und Schüler sollen den Artenreichtum auf dem Acker erkennen und natürliche Partnerschaften in der Landwirtschaft entdecken. Nützlinge und Schädlinge, Bakterien und Leguminosen, Bestäuber und Pflanzen – es gibt ein erstaunliches Miteinander in der Natur und auf dem Feld.
Einsendeschluss ist der 28. März 2019. Weitere Informationen gibt’s unter www.echtkuh-l.de.

UNO zeichnet Initiativen für klimafreundliche Schulernährung aus - KEEKS gewinnt!
Die deutschen Projekte „KEEKS – Klimafreundliche Schulküchen“ und „Aktion Pflanzen-Power“ gehören zu den 15 Gewinnern des Klimapreises „Momentum for Change“ der UNO. Sie konnten sich gegen mehr als 560 eingereichte internationale Projekte durchsetzen.
Ein engagiertes Schulküchenteam könnte mehr als 40 Prozent Treibhausgase ein-sparen, so Dr. Michael Scharp vom IZT – Institut für Zukunftsstudien und Techno-logiebewertung in Berlin. „Entscheidend ist: Den Empfehlungen der Deutschen Gesellschaft für Ernährung folgen und nur zwei Mal in der Woche Fleisch auf den Speiseplan setzen. Wer vegetarisch, etwa mit Hülsenfrüchten kocht, spart noch mehr Treibhausgase“, erklärt Scharp die wichtigsten Maßnahmen. Die beteiligten Wissenschaftler raten darüber hinaus, konsequent Speiseabfälle zu vermeiden sowie in moderne Küchentechnik, insbesondere Tiefkühlgeräte, zu investieren.
Die Generalsekretärin der UN-Klimarahmenkonvention, Patricia Espinosa, charak-terisiert Projekte, die mit dem UN-Award „Momentum for Change“ 2018 ausgezeichnet werden, folgendermaßen: „Diese Aktivitäten werfen ein Schlaglicht auf weltweite Klimaschutzaktionen. Sie beweisen, dass Klimaschutz nicht nur möglich ist, sondern auch einen Unterschied macht." Die Bekanntgabe der Gewinner erfolgte am 26. September 2018 in New York. Die beiden deutschen Projekte zur Schulernährung teilen sich einen der 15 Preise. Die Verleihung findet während der nächsten UN-Klimakonferenz im Dezember 2018 in Kattowitz (Polen) statt.

Ein Blick in die Zukunft:
Wie könnte die Grünlandwirtschaft in Bremen im Jahr 2030 aussehen?
Der Verein SozialÖkologie e.V. lädt Sie ein mit Bremer Landwirten und Gästen aus Politik und Verbänden über Zukunftsszenarien diskutieren zu diskutieren.Wie sieht die Zukunft der Bremer Grünlandwirtschaft aus? Wieviel Bauern wird es im Jahr 2030 noch geben und welche Bewirtschaftungsform bietet den Bremer Landwirten die beste Überlebenschance? Kann der Ökolandbau und die Umstellung auf Biokost in öffentlichen Kitas, Schulen und Krankenhäusern dazu beitragen, dass die Kühe im Bremer Blockland auf der Weide bleiben und wie sieht es mit der Hofnachfolge aus? Können mit Hofläden, Hof-Cafes und Ferienwohnungen ausreichend Zusatzeinkommen erwirtschaftet werden? Diese und andere Fragen will der Verein
SozialÖkologie – in Kooperation mit der Bremer Erzeuger-Verbraucher-Genossenschaft (EVG) – im ersten Blockländer Kamingespräch mit Bremer Landwirten und Gästen aus Politik und Verbänden diskutieren.
Datum: Donnerstag, den 15. November
Uhrzeit: 20.00 Uhr
Ort: Gartelmanns Dielencafe, Oberblockland 7

Bremer entwicklungspolitische Netzwerk (BeN) fordert eine Nachhaltigkeitsstrategie für Bremen
Das Bremer entwicklungspolitische Netzwerk (BeN) und weitere 34 Unterzeichner*innen fordern in dem "Papier Globale Nachhaltigkeitsziele vor Ortumsetzen!" von der Landespolitik für die Umsetzung der Nachhaltigkeitsziele eine Nachhaltigkeitsstrategie aufzustellen und die Steuer- und Haushaltspolitik daran auszurichten.
Hintergrund: Die 17 globalen Ziele für nachhaltige Entwicklung wurden von den Vereinten Nationen (VN) im Jahr 2015 verabschiedet. Die 193 Mitgliedstaaten der VN haben sich dazu verpflichtet, die Ziele bis 2030 zu erreichen. Bundesländer und Kommunen spielen dabei eine entscheidende Rolle, denn die Nachhaltigkeitsziele müssen vor Ort umgesetzt werden. Aber im Unterschied zu den meisten Bundes-ländern hat Bremen noch keine Nachhaltigkeitsstrategie aufgestellt.

Bundeskongress Schulverpflegung in Berlin
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Am 06. November 2018 findet für das Fachpublikum in Berlin der Bundeskongress Schulverpflegung statt. Diesjähriges Thema sind Kosten- und Preisstrukturen in der Schulverpflegung. Neuste Ergebnisse aus der entsprechenden „Studie zu Kosten- und Preisstrukturen in der Schulverpflegung (KuPS-Studie)“ der Deutschen Gesellschaft für Ernährung e.V. werden vorgestellt und Möglichkeiten zur weiteren Qualitätsentwicklung in der Schulverpflegung diskutiert.
Michael Thun, Leiter der Bremer Vernetzungsstelle Schulverpflegung fasst als turnusgemäßer Sprecher der 16 Vernetzungsstellen mit weiteren Experten das Fazit des Kongresses zusammen. Während des Kongresses steht er allen Interessierten für fachliche Fragen zur Verfügung. Auch über die Entwicklung und den Stand des Aktionsplanes 2025 - Gesunde Ernährung in der Gemeinschaftsverpflegung der Stadtgemeinde Bremen gibt er Auskunft.
Die TeilnehmerInnen des Kongresses setzen sich aus politischen Vertreterinnen und Vertreter auf Bundes-, Landes- und kommunaler Ebene, Anbieter von Verpflegungsdienstleistungen, Vertreterinnen und Vertreter aus Wissenschaft, Eltern- und Schülerschaft sowie Schulleitungen zusammen. Der Kongress steht auch Interessierten offen, die sich für das Gelingen einer qualitativ hochwertigen Schulverpflegung engagieren möchten.

Fleisch für alle? Wieviel ist genug?
Interview der taz mit Frau Klöckner:
Was sagt unsere Bundeslandwirtschaftsministerin Julia Klöckner zu dem Thema verantwortungsvolle Ernährung? Soll es eine "Fleischsteuer" geben? Oder schaffen es die mündigen Bürger auch ohne Sanktionen und Anreize den Fleischkonsum zu reduzieren? Ist der Verbraucher motiviert, dass eigene Ernährungsverhalten verantwortungsvoll - geleitet durch Klima- oder Tierschutzaspekte - zu ändern? Laut dem taz-Artikel verusachen wir durch unsere Ernährung ein Viertel der Treibhausgase. Nicht alles ist notwendig. Es ist Zeit, nachzudenken und den Erkenntnisse eigene Taten folgen zu lassen. Oder muss vorab die Frage gestellt werden, wer mit dem Handeln anfängt - Verbraucher oder Staat? Im Ergebnis wird die Frage niemanden von der Verantwortung seines Handelns entbinden. Mit den Folgen müssen wir und nachfolgende Generationen leben.

Bremen sagt: „Wir sind dabei! – Die Bio-Brotbox zum Schulstart“
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In Bremen erhalten am 24. August viele Erstklässler eine gelbe Bio-Brotbox.
Die Aktion verfolgt drei zentrale Ziele:
Jedes Kind soll täglich frühstücken können.
Jedes Kind soll ein gesundes und ausgewogenes Frühstück bekommen
Jedes Kind soll den Wert einer gesunden und nachhaltigen Ernährung schätzen lernen.

Nachhaltigkeit leicht gemacht
Was heißt eigentlich „globale Ziele“ und wer kümmert sich darum? Eine neue Broschüre aus Bremen erklärt die 17 nachhaltigen Entwicklungsziele der Vereinten Nationen („Sustainable Development Goals“ / SDG) in Leichter Sprache. Die Bevollmächtige beim Bund, für Europa und Entwicklungszusammenarbeit, Staatsrätin Ulrike Hiller, stellte den Band „17 Ziele für eine bessere Welt“ am Freitag (13. Juli 2018) gemeinsam mit dem „Büro für Leichte Sprache“ der Lebenshilfe Bremen e.V. und dem biz – Bremer Informationszentrum für Menschenrechte und Entwicklung vor.

Zwangsweise Ökoroutine für Konzerne, Institutionen und Staaten zur Entlastung der Konsumenten?
Michael Kopatz wirft als Gastautor der Zeit die Frage auf, ob die Welt gerettert werden könnte, wenn sich jeder Einzelne seiner Verantwortung bewußt, sich entsprechend in Sachen Konsum verhielte. Sein Ergebnis fällt negativ aus. Zur Lösung des Dilemmas schlägt er vor, dass Konzerne, Institutionen und Staaten zur Ökoroutine gezwungen werden könnten. Würde das den Konsumenten in der Situation der Kaufeintscheidung und damit um seine Veranwortung entlasten? Mit anschaulichen Beispielen beschreibt er Konsumentenverhalten, das nicht widersprüchlicher sein könnte. Er nennt es gelebte Schizophrenie.
Ein Artikel der nicht nur zum Überdenken des eigenen Konsums anregt, sondern auch einfordert, das eigene Verhalten in einen großen Gesamtzusammenhang zu betrachten.

Tarifausschuss stimmt zu – Senator für Wirtschaft, Arbeit und Häfen kann Tarifvertrag im Hotel- und Gaststättengewerbe für allgemeinverbindlich erklären
Der Senat der Freien Hansestadt Bremen setzt sich gemeinsam mit den Sozialpartnern für eine Verbesserung der Beschäftigungs-bedingungen im Gastgewerbe ein. Ein zentrales Ziel ist dabei die Umsetzung einer Allgemeinverbindlichkeit des Entgelttarifvertrages für das Hotel- und Gaststättengewerbe im Land Bremen.
Bei einer Allgemeinverbindlicherklärung handelt es sich um eine Ausweitung des Tarif-vertrages auf die nicht tarifvertraglich gebundenen Arbeitgeberinnen und Arbeitgeber sowie Arbeit-nehmerinnen und Arbeitnehmer im Geltungsbereich des Tarifvertrages. Letztere haben danach ebenfalls Anspruch auf die tariflich vereinbarten Leistungen.
Da es sich um einen ausschließlich im Land Bremen geltenden Tarifvertrag handelt, übertrug das Ministerium die Verfahrens-führung dem Senator für Wirtschaft, Arbeit und Häfen.

Aktionsplan 2025 "Gesunde Ernährung in der Gemeinschaftsverpflegung der Stadtgemeinde Bremen" - Was steht drin?
Was beinhaltet der unlängst beschlossene Aktionsplan eigentlich und wie war der Weg dorthin? Wir haben für Sie unter BioStadt Bremen Informationen und Hintergrund sowie Pressestimmen zum Aktionsplan zusammengetragen. In dem von der Bremischen Bürgerschaft veröffentlichten Aktionsplan können Sie sich über dessen Inhalt informieren.

„Schulessen im Qualitäts-Check – Clevere Konzepte für die Mensa“ 8. Internorga-Forum Schulcatering
Sechs Referenten präsentieren am 13. März 2018 im Rahmen des 8. Internorga-Forums Schulcatering in Hamburg zu dem Thema „Schulessen im Qualitäts-Check – Clevere Konzepte für die Mensa“ Ideen für den Kita- und Schulmarkt von Morgen.
Im Fokus steht u.a. ein Jahr Kontrollstelle Schulessen in Berlin – woran hapert es beim Speisenangebot? Dr. Henning Beck, Hirnforscher, Autor und Deutscher Meister im Sience Slam referiert zum Thema: Lernst Du noch, oder verstehst Du schon?
Darüber hinaus stehen folgende Fragen im Mittelpunkt: Wie können Schulverpfleger und Mensaköche beispielsweise mit attraktiven Snacks den Umsatz ankurbeln? Was kennzeichnet attraktive Veggie-Menüs in der Praxis? Und wie kann man Schüler zum gesunden Genuss stupsen – ohne erhobenen Zeigefinger. Diese und andere Fragen beantworten sechs Referenten aus Praxis und Wissenschaft.
Das 8. Forum Schulcatering findet im Rahmen der größten Gastronomiemesse Europas statt, der Internorga in Hamburg. Veranstalter sind die Hamburg Messe und Congress und die Wirtschaftsfachzeitschrift gv-praxis. In Kooperation mit der Deutschen Gesellschaft für Ernährung (DGE) erwartet die Teilnehmer eine gleichermaßen spannende wie informative Veranstaltung. Die Teilnahmegebühr beträgt 60 Euro und enthält Mittagssnack, Tagungsunterlagen sowie eine 2-Tages-Karte für die Internorga.

Ist die "Essbare Stadt" auch in Bremen möglich?
Sie sind eingeladen: Diskutieren Sie am 21. November 2017 mit über die "Essbare Stadt". Nach einer Begrüßung durch Jan Saffe, Sprecher für Ernährung der Grünen-Bürgerschaftsfraktion, wird Heike Boomgaarden einen Einführungsvortrag über das Projekt "Essbare Stadt" in Andernach halten.
Im anschließenden Gespräch mit Bremer AkteurInnen und Fachleuten wird über die Um-setzung in Bremen diskutiert. Folgende Fragen sollen dabei u.a. erörtert werden: Ist die Essbare Stadt nach dem Modell Andernach auch in Bremen möglich? Wenn ja, wo und wie? Wer wäre zuständig? Wie stehen die BürgerInnen dazu und was könnte ihr Beitrag und ihr Ertrag des Projektes sein? Was könnte ein solches Projekt mit dem öffentlichen Raum, mit der Stadt machen?
Wann: Dienstag, 21. November 2017, 19:00 Uhr
Wo: Bürgerhaus Weserterrassen
Osterdeich 70b
28205 Bremen


Zum Jubiläum der Vernetzungsstellenarbeit in Bremen
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Nach neun Jahren erfolgreicher Beratung und Netzwerkarbeit rund um das komplexe Thema Schulverpflegung haben wir einen Jubiläumsband heraus-gebracht. Gut verständliche Fachartikel ermöglichen Eltern, Lehrern, KüchenmitarbeiterInnen und allen anderen Interessierten einen schnellen Einstieg und Fortgeschrittenen einen kom-pakten Überblick über die wichtigsten Frage-stellungen rund um die Schulverpflegung.
Die Themen sind weit gefächert über Bio-Brotbox, Bezahlsystem, Ganztagsschulen, Pädagogische Arbeit im Mittagsband über Mensaausschuss und Nahrungsmittelunverträglichkeiten bis zu saisonalen Speisekarten, gesunder Zwischenverpflegung und vielem mehr.
Den Band können Sie in unserer Geschäftsstelle der Vernetzungsstelle kostenlos mitnehmen. Wir freuen uns, Sie bei dieser Gelegenheit einmal kennen zu lernen oder wieder zu sehen!


Mehr Bio-Lebensmittel in der öffentlichen Gemeinschaftsverpflegung
Der Bund Ökologische Lebensmittelwirtschaft e.V. veranstaltet am
05.10.2017 von 10:30 bis 16:30 Uhr in Berlin eine Veranstaltung zur Verwendung von Bio-Lebensmitteln in der öffentlichen Gemeinschaftsverpflegung.
In Fachgesprächen stellen Experten aus Wissenschaft, Beratung, Verwaltung und Praxis „Rezepte“ für die erfolgreiche Umsetzung ehrgeiziger Bio-Ziele in der öffentlichen Gemeinschaftsverpflegung vor.
Die Veranstaltung richtet sich an alle Akteure, die sich für die Stärkung des Ökolandbaus durch Steigerung des Bio-Anteils in der öffentlichen Verpflegung interessieren, sei es als politische Entscheidungsträger, als Multiplikatoren, als Verantwortliche für die Beschaffung der Zutaten bis hin zu Küchenleitungen.
Die Veranstaltung ist kostenfrei, für die Tagungsverpflegung wird eine Pauschale von 20,- € erhoben, die vor Ort bar zu entrichten ist.
Die Teilnehmerzahl ist auf 40 Personen begrenzt.
Bitte melden sie sich bis zum 22.09.2017 unter www.boelw.de/bio-AHV an.

Bewegung in der Gemeinschaftsverpflegung - mehr Qualität und Bioanteil auf die Teller!
"Jeder kocht sein Süppchen", so die Headline des taz-Artikels vom 18.08.2017. Darin beschreibt Frau Meyer-Schilf den Hintergrund der Deputationssitzung des Ressorts Umwelt, Bau und Verkehr vom 17.08.2017.
Esscooltur hat den Staus quo der Bremer Gemeinschaftsverpflegung in einem Gutachten analysiert. Die Verpflegung in Kitas, Schulen und Krankenhäusern ist mit unterschiedlichen Ergebnissen unter die Lupe genommen worden. Diese sind nun in der Deputationssitzung für Umwelt, Bau und Verkehr vorgestellt worden.
Jetzt stelle sich die Frage, was noch zu tun sei, auf dem Weg zu einer gesichterten guten Qualität in der Gemeinschaftsverpflegung und wie diese kostengünstig umgestzt werden könne. So soll unter anderem die Einhaltung des von der Deutschen Gesellschaft für Ernährung gesetzten Qualitätsstandards sichergestellt sein und der Bioanteil deutlich erhöht werden. Um diese Umsetzungsprozesse gemeinsam zu gestalten, werden zunächst die Ressorts der Umwelt-, Bildungs- und Gesundheitsbehörde eine entsprechende Senatsvorlage erarbeiten.

Hygieneschulung und Folgebelehrung: Mehr als 80 Mitarbeiter der Schulverpflegung kamen
Die Vernetzungsstelle Schulverpflegung Bremen bot am 01. August eine kostenfreie Hygiene-schulung und Fortbildung mit dem Schwerpunkt des fachgerechten Umgangs mit Reinigungsmitteln für Mitarbeiter der Bremer Schul-verpflegung an. Viele interessierte Mitarbeiter der Bremer Schulverpflegung kamen in das Schulrestaurant der Schule in der Parsevalstraße. Im Laufe des Vortrages vertieften die aufmerksamen TeilnehmerInnen ihre Kenntnisse oder frischten ihr Wissen auf. In entspannter Arbeitsatmosphäre beantwortete Herr Thun, Leiter der Vernetzungsstelle, die Fragen der TeilnehmerInnen, die sie aus ihrem Arbeitsalltag zum Thema mitbrachten.Im Anschluss referierte Herr Dirksen als Reinigungsexperte über den fachgerechten Umgang mit Reinigungs- und Pflegemitteln in der Küche. Tipps aus der Praxis und viele Fragen der TeilnehmerInnen rundeten die Veranstaltung ab.Beendet wurde die Fortbildung mit Gesprächen bei Kaffee, Tee und Keksen, natürlich in Bioqualität.
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Crashkurs Bio - Qualität, Verarbeitung und Zertifizierung - Erhalten Sie einen Einblick in die Bio-Welt: Vom Acker bis zur Geschmacksvielfalt
In Kooperation mit dem Naturkost Kontor Bremen und BioStadt Bremen findet am 06.09.2017 in der Naturkost Kontor Bremen GmbH die Veranstaltung „Crashkurs Bio“ des FiBL Deutschland e.V. statt. Vermittelt wird kompaktes Basiswissen rund um Biolebensmittel. Die EU-Rechtsvorschriften, die bei der Erzeugung, Verarbeitung und Vermarktung von biozertifizierten Erzeugnissen einzuhalten sind, werden beleuchtet sowie die Chancen und Herausforderungen für die Biobranche. Details entnehmen Sie bitte dem Programm. Zielgruppe dieser Veranstaltung sind Küchenleitungen in der Gemeinschafts-verpflegung, Cateringunternehmen, Verantwortliche in der Beschaffung von Lebensmitteln für die Gemeinschaftsverpflegung u.w. Interessierte, die sich mit dem Thema in der Gemeinschaftsverpflegung der Stadtgemeinde Bremen beschäftigten.

Die Vernetzungsstelle Schulverpflegung auf Facebook
Besuchen Sie doch einmal die Facebook-Seite der Vernetzungsstelle Schulverpflegung. Dort können Sie aktuell unserer Projekte verfolgen, sich informieren oder auch aktiv werden. Denn für bestimmte Projekte bitten wir um Unterstützung. Oder erfahren Sie, wann eine neue Fortbildung zu welchem Thema angeboten wird.
Besuchen Sie uns? Wir freuen uns über Ihr Interesse!

Bio erleben und genießen: Erlebnis Großmarkt
Am Sonntag,den 28. Mai 2017 hatte der Großmarkt in Bremen seine Tore weit geöffnet und Tausende nutzten die Gelegenheit, einmal unter dem Motto "Frische ohne Grenzen" in die Hallen des Frischezentrums in der Überseestadt hineinzuschnuppern.
In einer Talkrunde mit Bürgermeisterin und Senatorin für Finanzen Karoline Linnert und Gästen wurde das Thema Bio in der Region diskutiert. Sie betonte, Bio müsse in Bremen Standard werden. In Schulen und Kindergärten sollen künftig regionale Bioprodukte angeboten werden.
Gut, dass in Bremen bei dieser wichtigen Aufgabe viele Akteure an einem Strang ziehen. So waren auch Biostadt, der Verein Sozialökologie und die Verbraucherzentrale mit Aktionen und Infomaterial vertreten.

Interview von Radio Bremen mit Michael Thun:
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Im Artikel „Bewusster Essen“ von Verena Patel (RadioBremen) nimmt Michael Thun zum Wunsch des Bundesministers Ernährungsbildung als Schulfach einzuführen und zum „Ernährungsreport 2017“ Stellung.

Nach dem „Ernährungsreport 2017“ wünschen sich viele Eltern, dass es in den Schulen das Schulfach Ernährung eingeführt wird. Das Bildungsressort sieht dies jedoch nicht als eine Lösung für Bremen an: „Schule kann nicht alle Aufgaben übernehmen, die eigentlich von der Gesellschaft geleistet werden müssten“ (Sprecherin der Senatorin für Kinder und Bildung Bremen). "Die Stundentafel kann durch die Einführung neuer Schulfächer nicht beliebig ausgeweitet werden, andernfalls müssten andere Fächer hinten runterfallen. Darum unterstützen wir den Vorschlag nicht" (Sprecherin der Senatorin für Kinder und Bildung Bremen).
Michael Thun findet die Idee grundsätzlich gut. Er gibt jedoch zu bedenken, dass andere Schulfächer nicht zu kurz kommen dürfen. Dementsprechend müsste eine Verzahnung der Ernährungsbildung mit den anderen Schulfächern geschaffen werden.
Ein weiteres Ergebnis im Ernährungsreport ist, dass sich 90 % der Befragten verbindliche Standards für die Schul- und Kitaverpflegung wünschen. In Bremen müssen die Caterer nach dem Leistungsverzeichnis den Qualitätsstandard der DGE (Deutsche Gesellschaft für Ernährung) einhalten. Die Einhaltung der DGE-Standards wird laut Michael Thun aktuell nicht überprüft.
Eine Möglichkeit Kindern und Jugendlichen etwas über Ernährung beizubringen sind Kräuterbeete. Dabei können schon Grundschüler von einem eigenen Kräuterbeet viel lernen. „Für die Kinder ist das eine ganz große Erfahrung von Selbstwirksamkeit. Sie sehen, dass sie sich selbst versorgen können.“ (Michael Thun, Vernetzungsstelle Schulverpflegung). Der Wunsch des Kochens hat sich nach dem Ernährungsreport 2017 bei den Kindern insgesamt gesteigert. Um diesen weiter zu stärken bieten Arbeitsgemeinschaften oder das Ganztagsangebot in Schulen diverse Möglichkeiten an. „In Bremen gibt es an einigen Schulen Lehrküchen, doch flächendeckend wird das derzeit wohl kaum möglich sein“, meint Michael Thun.
Bzgl. einer Bio-Schulverpflegung zeigt die Studie auf, dass Eltern bereit sind mehr Geld für Bio-Essen auszugeben. Michael Thun hört dies in Bremen ebenfalls öfter. Jedoch zweifelt er an, dass die Mehrheit für Mehrausgaben tatsächlich bereit ist. Gleichzeitig entkräftet er den Mythos, dass Bio-Essen zwangsläufig teurer sein muss: „Es ist schon möglich, Obst und Gemüse in der Schulmensa kostenneutral mit Bio-Produkten anzubieten“ (Michael Thun, Vernetzungsstelle Schulverpflegung Bremen). Bei Milchprodukten gäbe es einen geringen Mehraufwand, am größten sei der Abstand beim Fleisch. Die Stadtbürgerschaft hat bereits im vergangenen Jahr beschlossen, dass ab dem Jahr 2022 in Bremer Kitas und Schulen ausschließlich Bio-Fleisch serviert werden soll.

Rückblick auf den 6. Tag der Schulverpflegung am 05.11.2016: „Fisch in der Schulverpflegung“
Essen Kinder wirklich nur Fischstäbchen und wo kommt der Fisch dafür her?
Am vergangenen Samstag, den 05. November 2016, fand der 6. Tag der Schulverpflegung im Rahmen der Besser Esser in der ÖVB-Arena statt. Karoline Schacht (WWF) war als Experten für nachhaltige Fischerei eingeladen. Sie stellte Hintergrundinformationen rund um den nachhaltigen Umgang mit der bedrohten Ressource Fisch vor. Was bedeutet nachhaltiger Fisch? Welche Fischarten sind bedroht? Sie erläuterte verschiedene Güte-Siegel und den Einkaufsratgeber zur Orientierung für die Warenbeschaffung.
Anschließend hat Jolina Beckmann (Vernetzungsstelle Schulverpflegung Bremen) den Umgang mit Fisch in der Schulverpflegung dargestellt. Wie sieht das aktuelle Fischangebot an Bremer Schulen aus? Welcher Fisch sollte unter dem Aspekt der Nachhaltigkeit für die Zielgruppen der Schulverpflegung verwendet werden? Verschiedene Menüs aus den aktuellen Speisekarten in der Bremer Schulverpflegung und Empfehlungen zum Fischangebot gaben Aufschluss über die Möglichkeiten des nachhaltigen Umgangs mit Fisch im Segment Education.
Im Anschluss an die jeweiligen Vorträge hatten die TeilnehmerInnen die Gelegenheit, Fragen zu stellen. So entstanden anregende Diskussionen über die Art und Weise der Verarbeitungsformen von den verschiedenen Fischarten, wie z. B. Hering und Karpfen, und wie diese attraktiv und kostengünstig angeboten werden können.
Durch die Veranstaltung erhielten die TeilnehmerInnen Wissen und Empfehlungen über den bewussten und umweltschonenden Einsatz von Fisch in der Gemeinschaftsgastronomie.
Wir danken Karoline Schacht und den TeilnehmerInnen für eine gelungene Veranstaltung!
Haben Sie noch spezielle Fragen zu dem Inhalt? Die MitarbeiterInnen der Vernetzungsstelle Schulverpflegung Bremen stehen Ihnen gerne zur Verfügung!


Erster Bremer Bio-Markt-Platz
BioStadt Bremen organisierte am 29.05.2016 ihren ersten BioMarktPlatz. Zahlreiche Besucher strömten auf den Marktplatz und ließen sich vom regnerischen Wetter nicht abschrecken. 50 Aussteller präsentierten unterschiedlichste Waren zum Thema Bio, Fair-Trade und Nachhaltigkeit. Den Besuchern erwarteten ein Bio-Frühstücksbuffet, ein kontinuierliches Live-Koch-Programm und interessante Podiumsgespräche. Infostände auf dem Markt informierten über die vielen Initiativen, die sich in Bremen für eine nachhaltige Lebensweise einsetzen.
Der BioMarktPlatz war trotz des zeitweise nassen Wetters ein Erfolg für die BioStadt Bremen. Mit Veranstaltungen wie diesen und auf weiteren Großveranstaltungen fördert sie das starke Engagement Bremens und seiner Bürger für biologische und faire Produkte.

Bio in der Schulverpflegung - Netzwerktreffen
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Das Thema „Bio in der Schulverpflegung“ gewinnt in der Branche der Verpflegungsanbieter seit längerem an Bedeutung. Einige bieten schon regelmäßig pflanzliche und tierische Produkten aus ökologischer Erzeugung an. Um die Verwendung von Biofleisch und Biomilch in der KiTa- und Schulverpflegung weiter zu fördern, lud Claudia Elfers von BioStadt Bremen zum Netzwerktreffen am 15.06.2016 im Naturkost Kontor Bremen ein.
Die Experten Gerhard Dehlwes von der Hofmolkerei Dehlwes, Kerstin Kobbenbring vom Hof Mühlenberg sowie Martin Clausen und Gilberto Voß vom Naturkost Kontor Bremen stellten ihre Betriebe vor und standen den Caterern Frage und Antwort bzgl. der Umsetzung von Bio-Produkten in der Verpflegung. Angeregte Gespräche führten zu einem wertvollen Austausch von Erfahrungen und Handlungsansätzen. Im Anschluss an die Veranstaltung bot das Naturkost Kontor Bremen eine Betriebsbesichtigung an.
Es wird angestrebt, ein regelmäßiges Treffen von Erzeugern und Bremer Caterern zu organisieren, um einen aktiven Austausch beizubehalten. Des Weiteren möchte BioStadt Bremen Besichtigungen der vorgestellten Höfe organisieren. Einladungen werden folgen.
Das Ergebnis der Veranstaltung: Ab sofort kann Bio-Rindfleisch aus ökologischer Erzeugung vom Hof Mühlenberg erworben werden. Die Kühe stammen aus der Milchproduktion von der Hofmolkerei Dehlwes. Viele Caterer zeigten großes Interesse an den nachhaltigen Bio-Produkten aus der Region.
Das Protokoll kann bei der Vernetzungsstelle Schulverpflegung Bremen abgerufen werden.
Über die weitere Entwicklung von Bio in der Schulverpflegung halten wir Sie auf unserer Homepage und auf Facebook auf den aktuellen Stand. Ein Update über aktuelle Ereignisse bekommen Sie auch über unseren Newsletter!

Rückblick auf die Küchenleiterschulung am 24. Mai 2016: Eisverkostung und Energie-Quiz
Welche Zutaten enthält Eis und was gibt es eigentlich für Eisarten? Zur Verkostung standen verschiedene Eissorten wie Schokoladen-, Kokos- und Honig-Mandel-Parfait bereit. Wer es lieber fruchtig mochte, kam mit Himbeer- und Rhabarbersorbet auf seine Kosten.
Die Fragen des Energiespar-Quiz des Bundes für Umwelt und Naturschutz Deutschland konnte beantworten, wer dem lebendigen Vortrag von Frau Martin (Landesverband BUND) aufmerksam folgte. Frau Muchow (Landesverband BUND) erläuterte eingangs das Projekt „3/4 plus – clevere Energie- und Wassernutzung an Bremer Schulen“. Es war auch die aktive Mitarbeit aller Anwesenden gefragt: Wie kann durch einfache Verhaltensänderungen oder sinnvolle Geräteneuanschaffungen Energie gespart werden? Denn ein Schulrestaurant bezieht einen erheblichen Anteil des gesamten Energieverbrauchs der Schule. Diesen gilt es langfristig zu senken.
Auch im Namen des BUND bedankt sich die Vernetzungsstelle Bremen für die interessierte Teilnahme der KüchenleiterInnen.

Workshop / Vortrag im Rahmen der Gastro Ivent
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M. Thun, Leitung VNS Bremen
Die Gastro Ivent war ein voller Erfolg! Viele Akteure der Schulverpflegung haben mit uns den Tag verbracht. Am Nachmittag stellten Michel Thun (Leiter der Vernetzungsstelle Schulverpflegung im Land Bremen) und Lisa Lesemann (Köchin an einer Bremer Schule) ein Selbstbedienungsbuffet in Bio-Qualität mit einem Wareneinsatz von 1,10 €/Portion vor. Die Teilnehmer konnten eine Tomatensuppe kosten, dazu verschiedene Salatvariationen, einen vollwertigen Spitzkohlstrudel und als Dessert einen Bio-Vanillejogurt. Verschiedene Toppings standen separat in Schälchen bereit. So konnten sich die Teilnehmer ihre Menüauswahl mit Kernen, Nüssen o.ä. zusammenstellen und genießen. Diese Variationsmöglichkeiten fanden großen Anklang. In der anschließenden Diskussionsrunde wurde unter anderem gefragt, wie man einen Strudel für 200 Schüler und Schülerinnen frisch zubereiten kann. „In der Portionenzahl sehe ich kein Problem. Ein Strudelteig ist in ca. 5 bis 7 Minuten zubereitet“, so Michel Thun. „Er kann individuell gefüllt werden und bietet viele Variationsmöglichkeiten. Der Wareneinsatz beträgt bei einer vegetarischen Füllung nicht mehr als 0,15 €“, ergänzt Michel Thun, der selbst gelernter Koch ist, weiter. Im Anschluss zeigte der Vernetzungsstellenleiter im Vortrag „Über 5 Jahre Schulverpflegung im Land Bremen und um zu“ die Entwicklung der Schulverpflegung in Bremen auf und stellte die neuesten Erkenntnisse von Prof. Arens-Azevedo aus der Studie „Qualität der Schulverpflegung – Bundesweite Erhebung“ vor. Zum Artikel im Weser Kurier.

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Die Salatvariationen begeisterten

Fachgespräch „Essenssituationen als Bildungsgelegenheiten in Kindergarten und (Ganztags-)Grundschule"
Am Donnerstag, den 19.11.15 fand ein weiteres Fachgespräch zum Thema: „Das Mittagessen in Bremer KiTas und Ganztagsgrundschulen" im Haus der Wissenschaft statt.
Aufbauend auf den Vortrag von Frau Prof. Birgit Althans von der Leuphania Universität Lüneburg, die im Oktober ihre Ergebnisse aus dem Forschungsprojekt „Erwartungen, Praktiken und Rituale. Explorationen zum Übergang zwischen Elementar- und Primarbereich (am Beispiel von Ernährung)“ vorgestellt hatte, diskutierten VertreterInnen aus der Praxis gemeinsam mit dem Publikum.
Zum Einstieg gab Anna Schütz (Uni Bremen) einen kurzen Impuls. Unter dem Aspekt "Wie lässt sich das Akzeptanzproblem vor allem des Schulessens im Dreieick von Versorgung, pädagogischer Aufgabe und schulkultureller (sozialklimatischer) Herausforderung lösen?", führte sie in das ein Thema ein.
Im Anschluss daran beleuchteten Wiebke von Atens-Kahlenberg (BIPS), Kirsten Hanschen (Verbund Ev. Kindertagesstätten), Michael Thun und Anna Schütz als ExpertInnen die Situation in Bremer Kindergärten und Schulen. Kathrin Sebastian (Uni Bremen) moderierte und band die BesucherInnen mit ein. Hier ging es z.B. um Themen wie Weiterbildung und Qualität des Essens.

Pausenverpflegung in der Schule: erfolgreich mit gesunden Bio-Snacks!
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Gesundes und ausgewogenes Essen steigert die Leistungsfähigkeit von Kindern und Jugendlichen. Von zentraler Bedeutung ist neben einer optimalen Lebensmittelauswahl auch die Verteilung der Mahlzeiten über den Tag. Damit für den Nachmittag noch ausreichend Energie für Schule, Sport und Freizeitspaß vorhanden ist, nimmt die Zwischenverpflegung einen hohen Stellenwert neben der Mittagsverpflegung ein.
Zu diesem Thema veranstaltete U.plus in Zusammenarbeit mit der Vernetzungsstelle Schulverpflegung Bremen und dem SZN Bremen im Rahmen der bundesweiten Initiative „Bio kann jeder – Nachhaltig essen in Kita und Schule“ am 25.11.15 einen Workshop im SZ Neustadt.
Heike Hanisch (Umweltzentrum Hannover) und Denise Klußmann führten theoretisch in das Thema ein und beleuchteten z.B. Aspekte, wie Argumente für den Einsatz von Bioprodukten, Bezugsquellen, Pausenverpflegung im Schulalltag und Kinder als Gäste. Im Anschluss daran wurden im Praxisteil realisierbare Rezepte für Bio-Snacks in der Pausenverpflegung getestet und gemeinsam verkostet.

Mensa der Schule am Ernst-Reuter-Platz in Bremerhaven erhält Qualitätssiegel
Wir freuen uns mit Carmen Wellbrock und ihrem Team von der "Mittagsschmiede" an der Schule am Ernst-Reuter-Platz über die erfolgreiche DGE-Zertifizierung. Die Mensa trägt jetzt das Zertifikat nach dem „Qualitätsstandard für die Schulverpflegung“ der Deutschen Gesellschaft für Ernährung e.V. (DGE). Als erste Mensa im Land Bremen überhaupt.
Im Rahmen der kleinen Feierstunde, zu der - neben der Mensabetreiberin und ihrem Team - Herr Stadtrat Frost, die Schulleitung, der Schülerbeirat, sowie die Koordinatorin für Schulverpflegung in Bremerhaven Anna Kadolph gekommen waren, überbrachten wir Glückwünsche. Täglich werden in der Mensa der gebundenen Ganztagsschule 420 Essen ausgegeben.

"Schule trifft Bio-Bauern" - ein Projekt im Rahmen von Biostadt Bremen
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Der Verein SozialÖkologie e.V. führt begleitete Exkursionen auf Bio-Bauernhöfe ins Bremer Umland durch. Wir bekamen die Gelegenheit, an einem Besuch auf dem Hof Meyerdierks in Lilienthal teilzunehmen. 170 Milchkühe leben dort in dem Biobetrieb, der seine Milch in die nähere Umgebung an Molkereien liefert. Helga Meyerdierks und Madita Boer vom Verein Sozialökologie führten die Kinder durch die einzelnen Bereiche des Hofes und gingen auf die zahlreichen Fragen ein. Für die SchülerInnen der GS Parsevalstr. ein eindrucksvolles Erlebnis. Ungewohnte Gerüche, Hoftiere sehen und anfassen, Maschinen für Stall und Feld (u.a. eine Müslibar und eine Massagebürste für Kühe) kennenlernen, selbst im Stall mit anpacken, einmal von Hand melken und ein Gebiß und ein Horn einer Kuh in die Hand nehmen - Erfahrungen mit allen Sinnen für die Kinder. Gemeinsam stellte die Gruppe Butter her, die dann mit frischem Brot und als Kräuterbutter bei einer gemeinsamen Mahlzeit auf Strohballen verzehrt wurde. Milchshake mit frischen Erdbeeren gab es ebenfalls.
Ein tolles Projekt, welches Kindern die Möglichkeit eröffnet, einen guten Einblick in das Hofleben zu bekommen und ihr Wissen aus dem Unterricht praktisch zu vertiefen.
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Erste Ergebnisse aus den Arbeitsgruppen des Projektes BIOSTADT BREMEN
Mit der Auftaktveranstaltung am 8. Januar 2015 haben sich VertreterInnen aus den Bereichen Bildung, Landwirtschaft, Tourismus, Gastronomie, Verwaltung und von Kammern und Verbändern auf den Weg gemacht, die Biostadt Bremen mit Leben zu füllen. Mittlerweile treffen sich die Arbeitsgruppen regelmäßig und arbeiten intensiv an ihren Themen.
Bio in Kita und Schule
Ein Schwerpunkt ist es, mehr "gesunde" Ernährung mit einem hohen Anteil an ökologisch erzeugten Lebensmitteln - im besten Fall aus der Region - in den Schulen und Kitas des Landes zu etablieren. Die Vernetzungsstelle unterstützt die Ausgestaltung einer stufenweisen Einführung von Bio in der Schulverpflegung. Neben der Umstellung vor Ort wäre es wünschenswert, wenn auch die Berufsausbildungen der gastronomischen und hauswirtschaftlichen Fächer in den Prozess einbezogen würde. Darüber hinaus darf ein pädagogisches Begleitprogramm für SchülerInnen, LehrerInnen und Eltern nicht fehlen.


Herzlich Willkommen - die Vernetzungsstelle Schulverpflegung im Land Bremen ist seit dem 19. Februar 2010 im Auftrag der Bremer Bildungsbehörde online!

Damit steht allen Akteuren im Kontext der Schulverpflegung (Schulleitern, Eltern, Schülern, Verpflegungsanbietern, Behördenmitarbeitern, Architekten, Bauingenieuren, Journalisten und anderen Interessierten) eine Informations- und Kommunikationsplattform zur Verfügung.

Künftig können sie sich bei einem einheitlichen Ansprechpartner zu allen Fragen rund um die Verpflegung von Schülerinnen und Schülern im Land Bremen erkundigen:

- Welche Qualitätsstandard gelten in Bremen?
- Welche gesetzlichen Regelungen sind zu beachten?
- Welche Mitgestaltungsmöglichkeiten gibt es?
- Wer ist für Fragen, Beschwerden und Anregungen zuständig?
- Welche Unterstützungssysteme sind vorgesehen?
- Wo und wann finden Tagungen und Seminare zum Thema statt?

Zum Hintergrund

Im Rahmen des nationalen Aktionspaketes "IN FORM - Deutschlands Initiative für gesunde Ernährung und mehr Bewegung" wurden in allen Bundesländern Vernetzungsstellen für Schulverpflegung eingerichtet. Damit steht den Schulen, Behörden, Eltern, Verpflegungs- anbietern und anderen Interessierten ein Unterstützungs- und Beratungssystem und ein einheitlicher, unabhängiger Ansprechpartner zur Verfügung für alle Fragen, die mit der Schulverpflegung zusammenhängen.

Die Vernetzungsstelle Schulverpflegung arbeitet in Bremen im Auftrag der Senatorin für Bildung und Wissenschaft und ist für die Realisierung von vorher klar definierten und zeitlich fixierten Meilensteine verantwortlich. Aufgabe und Ziel ist der Aufbau eines Netzwerkes aller Akteure, die in und mit Schule an der Ernährung von Kindern und Jugendlichen beteiligt sind.

Bereits in der Startphase sind im 1. Halbjahr 2010 Fortbildungsveranstaltungen mit KüchenmitarbeiterInnen und pädagogischem Personal geplant. Höhepunkt der diesjährigen Aktivitäten der Vernetzungsstelle Schulverpflegung wird im Herbst der 1. Tag der Schulverpflegung sein.

Mitteilung der Senatspressestelle

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